Kunst in der der Kita Auenzwerge

Christian Morgenstern hat einmal gesagt:“ Man sieht oft etwas hundert Mal, tausend Mal, ehe man es zum ersten Mal wirklich sieht.“
So geht es und wohl allen. In den letzten Wochen haben wir uns mit den Kindern aufgemacht einmal wirklich hinzusehen - bei dem Thema:„Kunst in der Kita“.

Kunst ist eine elementare Möglichkeit, sich selbst auszudrücken. Kunst spricht unsere Sinne an. Sie fordert unsere Geduld, Ausdauer und Konzentration. Gleichzeitig trainiert sie unsere motorischen Fähigkeiten.


So hatten die mittleren und die Vorschulkinder in den zurückliegenden Wochen die Möglichkeit sich einen Maler/Künstler auszusuchen und von diesem Künstler dann ein Kunstwerk nachzumalen. Dazu erfuhren sie Einiges über den Künstler.

Kinder, die sich für Joan Miró entschieden haben, erfuhren, dass er ein spanischer Künstler war. Seine bevorzugten Farben waren gelb, blau, rot, grün, orange und schwarz-weiß. Angeregt durch seine Bilder malten die Kinder nun mit Wasserfarben Fantasiebilder. Die beliebtesten Motive waren Strichmännchen und Fische. Ein Kind entschied sich sogar für sein bekanntestes Gemälde: „Das Gold des Himmelblau“ Sichtlich Freude machte es den kleinen Künstlern ihre Fantasie in den Bildern auszuleben.

Vincent van Gogh dagegen war ein niederländischer Maler und Zeichner. Genau wie er benutzten die Kinder dunkle Brauntöne und Blautöne. Er malte vor allem bescheidene Motive wie Landschaften und Stillleben. So konnten sich die Kinder zwischen den beiden Kunstwerken „Die Sternennacht“ und „Sonnenblumen“ entscheiden.
Schwierig war es die Technik des Malers – Motive mit Farbe mit Punkten und Strichen aufzutragen. Die Kinder benutzten Bunt- und Filzstifte. Sehr stolz waren die Kinder, als sie
ihr fertiges Kunstwerk betrachten konnten und es anschließend in die Ausstellung aufhängten.

Mit Paul Klee lernten die Kinder einen deutschen Maler und Grafiker kennen. Er hingegen war bekannt dafür, dass er gerne viele Farben benutzte. Außerdem setzte er auf die Wirkung von verschiedenen Formen und Striche in seinen Gemälden.
Hier hatten die Kinder die Möglichkeit mit Öl- und Acrylfarben zu experimentieren.
Mit Formen, Strichen und vielen Farben brachten die Kinder wahre Kunstwerke auf das Papier. Ebenso wie bei Paul Klee ist es möglich immer wieder Neues zu entdecken.

Und dann stand noch Friedensreich Regentag Dunkelbunt Hundertwasser zur Auswahl. Er wurde am 15. Dezember 1928 in Wien geboren. Er benutzte intensive und leuchtende Farben, die auf schwarzen Hintergründen besonders gut zur Geltung kamen.
Die Kinder benutzten Wachsmalkreiden um entweder Hundertwasserhäuser oder Hundertwasserspiralen zu malen. Auch hier war die Begeisterung über ihr geschaffenes Werk groß.

Natürlich haben auch die 3-4 jährigen Kinder die Möglichkeit gehabt, zwischen zwei Maltechniken zu wählen. Arbeiten mit der Farbschleuder oder kleben und malen mit der Fadentechnik.
Bei der Farbschleuder mussten die Kinder im Team arbeiten. Während ein Kind die Schleuder drehte, kreierte das andere Kind sein Werk mit Farben, Pipetten und Glitzerpulver.
Erstaunen, Überraschung und Freude über das Ergebnis war riesig.
Bei der Fadentechnik arbeiten die Kinder zusätzlich mit Kleister. Dies war für viele Kinder eine spannende, aufregende und neue Erfahrung. Sie hatten viel Spaß dabei.
Als das Werk getrocknet war, kamen die Aquastifte, unter Mithilfe von Wasser, zum Einsatz.
Die Kinder arbeiteten sehr konzentriert und waren dabei sehr experimentierfreudig. So entstanden Kunstwerke mit sehr unterschiedlichen Effekten.

Auch in der Krippe waren die Kleinsten Künstler der Auenzwerge sehr begeistert beim Ausprobieren verschiedener Techniken.
Dafür standen ihnen Materialien unterschiedlicher Art zur Verfügung, wie z.B. Rasierschaum, Murmeln, Kerzenwachs und Gips.
Zum Einstieg in das Thema „Kunst“ gab es eine Gemeinschaftsarbeit.
Hierfür schlossen sich jeweils zwei Gruppen zusammen. Es wurden alte Kartonseiten mit Gips umwickelt. Die Kinder staunten nicht schlecht, als einen Tag später diese getrocknet waren und aus dem alten Karton eine riesige, feste Leinwand wurde.
Aktiv und voller Freude bearbeiteten die Kinder die Leinwände – von vorne und hinten.
So gut eingestimmt auf das Thema waren die Kinder nun ganz begierig ihr eigenes Kunstwerk zu erschaffen. Sie beschäftigten sich mit den Materialien und waren voller Eifer dabei. Oft hatten sie einen „Wow-Effekt“ und staunten, was sie alles schaffen können. Die Werke dieser kleinen Künstler waren so schön anzusehen, dass auch sie ihren ehrenvollen Platz  in der Ausstellung fanden.

Alle Kunstwerke – der Kita-Auenzwerge- konnten ab dem 16.06.2018 von den Familien betrachtet werden. Jedes Kind war stolz, wenn ihr Bild mit dem Schild „verkauft“ ausgezeichnet wurde.

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