Blick in die Vorschularbeit

Ein Blick in die Vorschularbeit
des Kindergartens

Der Übergang vom Kindergarten in die Schule hat in den letzten Jahren an Bedeutung zugenommen. Ziel unserer Vorschularbeit ist es, die Kinder bestmöglich auf die Einschulung vorzubereiten. Natürlich beginnt diese Vorbereitung nicht erst im letzten Jahr vor der Schule, sondern bereits mit dem Eintritt in den Kindergarten.


Es gibt viele Fähigkeiten, die sich als besonders wichtig herausgestellt haben. So zum Beispiel die visuelle und auditive Wahrnehmung, Merkfähigkeit, Abstraktionsvermögen, die Fähigkeit zur räumlichen und zeitlichen Orientierung, logisches Denken, Mengen und Zahlensinn, soziale und emotionale Kompetenzen und auch die Motorik sind nötig, um den Anforderungen in der Schule gewachsen zu sein.

Motorik wird unterteilt in Fein- und Grobmotorik. Jede Bewegung hilft den Kindern, sich weiterzuentwickeln. So gehen wir bereits seit mehreren Jahren 1x wöchentlich mit den Vorschulkindern in die Schulturnhalle. Dort haben wir die Möglichkeit Geräte, wie z. B. den Stufenbarren oder die Langbank, zu nutzen. Die Turnstunde nutzen wir für Ballspiele, Partner- oder Koordinationsübungen. Mit selbst aufgebauten Parcours fördern wir die Kreativität und den Teamgeist. Da im Vorschulalter körperliche Leistungen bei den Kindern immer mehr Gewicht bekommen, kann über Kraft- und Gleichgewichtsaufgaben das Vertrauen in sich selbst gefördert werden. Die Kinder entwickeln über Bewegung ein gutes Selbstwertgefühl.

Mit viel Freude nutzen sie die Langbank zum Beispiel als Wippe oder der Stufenbarren wird phantasievoll zur Hängebrücke umfunktioniert. So schulen wir auf spielerische Weise das Gleichgewicht und mit viel Freude und Konzentration legen die Kinder die Strecke über die „Hängebrücke“ zurück.


Neben der Bewegung nimmt die Sprache einen wichtigen Bereich im letzten Jahr der Vorschulerziehung ein.

„Wuppi“ vom Planeten Wupp und Sohn des Königs Wuppix holt einmal wöchentlich die Kinder zu sich, damit sie ihm helfen sein Königreich zu retten. Dies geschieht durch Reim-, Silben- und Lautspiele. In Verbindung mit Literacy werden der Wortschatz und das phonologische Bewusstsein geschult. So vorbereitet auf die Schule fällt den zukünftigen Schulkindern der Übergang vom Kindergarten in die Grundschule leicht.

Die „Großen“ in der Kinderkrippe
Auch in der Kinderkrippe erfahren die „Großen“, also die Krippenkinder, welche im nächsten Kita – Jahr in den Kindergarten wechseln, besondere Angebote. So werden die großen Krippenkinder z.B. aktiv in den Einkauf für die gemeinsame Brotzeit eingebunden, dürfen ohne die „Kleinen“ zum Turnen oder an Exkursionen teilnehmen (wie zuletzt beim Besuch der Feuerwehr Weidenberg) und vieles mehr.

Im April waren alle Krippenkinder viel draußen in der Natur: spazieren oder im Garten spielen. Eine Gruppe der „Großen“ machte sich auf, den Frühling zu suchen. In der Umgebung der Kita gab es eine Menge zu entdecken:
Die ersten Blümchen reckten ihre Blüten schon ans Licht und an den kahlen Bäumen waren die ersten Blätter zu erkennen. Die Frühlingserkundungstour lud auch zum bewussten Zuhören ein: Kamen doch mit dem Frühling die Vögel zurück und diese empfingen die Kinder mit fröhlichem Tirilieren. Alle waren sich einige, wie schön doch der Frühling ist!

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