Leitbild Montessori-Kinderhaus

Den Ausspruch eines Kindes: „Hilf mir es selbst zu tun!“, machte Maria Montessori zum Leitsatz ihrer Pädagogik.

Jedes Kind besitzt in ihren Augen die Energie, seine Persönlichkeit durch eigene Aktivität aufzubauen. Das autodidaktische Material berücksichtigt deshalb die Bedürfnisse und Interessen des Kindes und ermöglicht ihm ein selbsttätiges Lernen durch die eingebaute Fehlerkontrolle. Damit wird es unabhängig vom Erwachsenen.

In jedem Kind steckt ein persönlicher Bauplan, nach dem sich seine Entwicklung vollzieht. Unsere Aufgabe ist es, hier hilfreich zur Seite zu stehen.

„Nicht für das Kind, sondern mit dem Kind“

Das bedeutet, die Montessoripädagogik ist ein Entwicklungskonzept, das einen Menschen begleitet, seinen Stand zu finden, zu seiner „Blüte“ zu kommen. D.h. Kinder sind unfertige Wesen und das Ziel ist, dass ein Mensch mit ca. 20-24 Lebensjahren ausgereift sein soll, um zu wissen warum und wieso er lebt.

Das Kind lernt erst eine Aufgabe durch den konkreten Gegenstand auf mehreren Sinneskanälen (Sehen, Tasten, Schmecken, Riechen, Hören) kennen. Später kann es diese Aufgaben auch abstrakt lösen.

Der Erwachsene ist Partner, Freund und Helfer des Kindes. Er erklärt den Gebrauch des Materials, beobachtet die Arbeit des Kindes und gibt bei Bedarf Hilfestellung, bis das Kind wieder selbständig arbeiten kann.

„Alles was das Kind alleine tun kann, soll es auch alleine tun!“

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